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English speaking people this way please.

Wenn die Tage wieder länger werden, die Frühjahrsblumen ihre Köpfe aus der Erde recken und die Vögel anfangen ihr Frühlingslied zu trällern, man selbst aber noch in der Tiefschlafphase des Winterschlafes steckt – dann ist es Zeit die Teetasse in die Hand zu nehmen und sich von allen negativen Einflüssen zu befreien mit einer Detox-Kur! Das Kraut der Wahl ist die Brennnessel!

Detox-Kur

Wieso ich plötzlich mit diesem Detox-Zeugs anfange:

Beruflich habe ich vor kurzem einen Artikel über „Frühjahrsputz für Körper und Seele“ geschrieben. Darin geht es natürlich ganz viel ums Fasten in jeder erdenklichen Form. Manchmal ist man ja durchaus in der Lage sich selbst zu beeinflussen bzw. anzuschubsen. Denn während der Recherche stieß ich auch auf Detox-Kuren mit Kräutern. Das wiederum weckte die kleine Kräuterhexe in mir, die sich schon seit meiner Kindheit mehr und mehr manifestiert und mal lautere, mal etwas stillere Phasen hat.

Kurzum: Ich beschloss das Ganze auszuprobieren. Die Fastenzeit startete zwar schon am 14ten Februar, aber für Detoxen ist es scheinbar nie zu spät und so begann ich eine Woche später – also am 21ten Februar meine Detox-Kur mit Brennnessel-Tee.

Was bringt das Ganze:

So eine Detox-Kur hat im Prinzip dasselbe Ziel wie eine Fastenkur, nämlich das der Entgiftung. Tagtäglich nehmen wir einen Haufen Mist zu uns und damit sind nicht nur Alkohol, Nikotin, Autoabgase & Co. gemeint. Sich von Zeit zu Zeit davon zu reinigen, ist also durchaus sinnvoll. Besonders dann wenn man die damit verbundenen Nebenwirkungen betrachtet: ein strahlender Teint, ein besseres Hautbild,  mehr Energie usw. usf. Ich mache also den Selbstversuch.

Warum Brennnesseltee:

Viele kennen sie nur als lästiges Unkraut, das auch noch brennt, wenn man damit in Berührung kommt. Andere wiederum schätzen ihre reinigenden Kräfte. Die Brennnessel ist die ultimative Pflanze für eine Detox-Kur. Sie wirkt blutreinigend, entgiftend und hilft dabei die angesammelten Schlacken der Wintermonate aus dem Körper zu spülen. Außerdem enthält sie eine Menge wertvoller Inhaltsstoffe wie: Chlorophyll, Eisen, Eiweiß, Flavonoide, Folsäure, Kalium, Kieselsäure, Linolsäure, Magnesium, Phosphor, Vitamin A und Vitamin C.

Normalerweise würde Hexen-Kathi sich nun auf in die Natur machen und die Kräuter selbst sammeln. Da aber zu Beginn meiner Entgiftungskur hier bei uns in Oberfranken alles unter einer zarten Schneedecke schlummerte und mir die Jahreszeit sprichwörtlich einen Strich durch die Rechnung machte, düste ich mit meinem Söhnchen in den Biomarkt und holte mir mein Detox-Kraut dort.

Detox mit Brennnessel

Meine ganz persönliche Detox-Kur sieht so aus:

  1. Ich trinke täglich um die 2 Liter Brennnesseltee und zwar 4 Wochen lang mit der Option auf Verlängerung um 1 bis 2 Wochen. Das möchte ich nach Abschluss meines Detox-Monats flexibel und nach Bauchgefühl entscheiden. Und die 2 Liter Brennnesseltee sind deutlich zu spüren. Meine Toilettengänge am Tag haben sich gefühlt verzehnfacht. Aber gut, das zeigt mir ja nur, dass es wirkt, das Kraut und alles so ist wie es sein sollte. Mein Organismus wird ordentlich durchgespült.

 

Und das war´s schon? Im Prinzip schon! Aber ich habe noch ein paar Dinge ergänzt und mein eigenes, ganz persönliches Detox-Programm draus gemacht. Denn:

 

  1. Täglich kommt eine Yoga-Session von variabler Länge hinzu. Grund: I love Yoga! Yoga tut gut und unterstützt die Entgiftung zusätzlich. Außerdem geben mir die Übungen die Möglichkeit nach innen zu schauen und auch dort etwas „aufzuräumen“. Unterstützt wird dieser „innere Frühjahrsputz“ von:

 

  1. Ein bis zwei Achtsamkeitsübungen pro Tag. Achtsamkeit zelebriert die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment. Sie ist wie dafür gemacht, sich von negativen Einflüssen der Vergangenheit zu befreien und quasi auch die Seele zu entgiften.

 

  1. Alkohol, Nikotin, Kaffee und (raffinierter) Zucker sind während der Detox-Kur tabu. Für mich ist dieser Schritt kein großes Ding, weil ich auf den Großteil dieser Sachen ohnehin verzichte. Der Vollständigkeit halber seien sie aber aufgezählt.

 

  1. Ich achte während der Entgiftungswochen bestmöglich auf eine gesunde, basenreiche Ernährung.

 

Das war´s im Großen und Ganzen. Ich bin gespannt, wie ich mich nach Abschluss der Entgiftung fühlen werde und welche Erkenntnisse ich sammeln kann.

Wer sich mir anschließen möchte sei herzlich Willkommen. Ihr habt sogar noch genügend Zeit die (vierwöchige) Kur innerhalb der Fastenzeit abzuschließen.

Bis dahin: Fröhliches Teetrinken und auf dass ihr immer eine Toilette in der Nähe habt. 😉

Das Endergebnis der detox-kur mit Brennnessel & eine weitere Detox-Kur habe ich euch hier notiert.

 

7 Kommentare »

  1. Ein sehr spannender Beitrag! Über so eine Entgiftungskur sollte ich auch mal nachdenken. An Tee kann ja auch nicht viel falsch sein.

    Können irgendwelche Nebenwirkungen auftreten? Muss man auf Zucker etc. verzichten oder funktioniert das ganze nur wenn man tatsächlich auf das Ganze verzichten?

    Viele Grüße,
    Christin

    • Hallo Christin,
      die Brennessel spült dich sicher auch ohne den Zucker-Verzicht durch, mit ist es vllt. etwas effektiver, weil der Zucker nicht gleich wieder „nachlegt“.
      Probiere es mal aus! Jetzt nach 1 1/2 Wochen kann ich definitiv schon Effekte merken – ziemlich deutlich sogar. Ich werde berichten. 🙂
      Liebe Grüße
      Kathi

  2. Oh wow danke für diesen tollen Beitrag. Ich möchte auch demnächst eine Detox-Kur machen und hab null Plan wie ich das angehen soll. Dein Beitrag kommt perfekt.

    LG
    Tina

  3. ein schön informativer Beitrag liebe Kathi!
    ich finde so ein Detox kann wirklich ab und nicht schaden – so wie man auch alle paar Monate ruhig mal ausmisten kann 😉

    persönlich würde ich nur Detox-Kuren vorziehen, bei denen man nicht durch Verzicht auf Nahrung auch auf Nährstoffe verzichten muss 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  4. Huhu,
    also das Prinzip von Detox habe ich bisher noch nie verstanden. So richtig erschließt sich mir einfach nicht logisch, wieso jetzt ein Getränk irgendwelche Giftstoffe aus mir raus spülen soll – immerhin ist doch einfach die Leber für die Entgiftung zuständig. Was da nicht durch geht, geht nicht durch. Da hilft doch auch kein Getränk gegen?! Allerdings muss ich sagen, dass ich mich da auch noch nie näher mit beschäftigt habe. Sollte ich wohl unbedingt mal machen. 🙂

    Brennesseltee selber finde ich übrigens super! Tatsächlich sehr gesund und noch dazu ein kleiner Wachmacher. Könnte ich mir auch mal wieder machen und meinem Ingwertee eine Pause gönnen. 🙂

    Ich wünsche dir viel Erfolg und werde das mal weiter verfolgen, was du berichtest!

    Liebe Grüße
    Sarah

  5. Das hört sich ja wirklich spannend an, ich glaube ich sollte so eine Kur auch mal machen.
    Vielen Dank für den tollen Bericht.

    LG Jasmin

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